
Analyse & Organisation
Teil von Bild- und Medienbibliotheken
Eine Quelle für jedes verwendete Medium dokumentieren
Ein Quellenregister verbindet jedes verwendete Medium mit Dateiseite, Rechteangaben, Fassungen und tatsächlichen Veröffentlichungen.
Halten Sie für jedes verwendete Bild, Video und Audiostück die konkrete Fundstelle, die Rechteangaben und den tatsächlichen Veröffentlichungsort fest. „Stockbilder“ als Ordnername oder „Creative Commons“ als Lizenzangabe reicht zum Wiederfinden und Nachprüfen nicht aus.
Einen Datensatz pro Medium anlegen
Erfassen Sie die Herkunft, sobald Sie ein Medium auswählen. Eine interne Kennung verbindet Original, Zuschnitte und Exporte.
Feld / Eintrag
- Medienkennung
- Eindeutige Kennung für Original und Fassungen.
- Quelle
- Konkrete Dateiseite oder Asset-ID statt der Bibliotheksstartseite.
- Urheber und Titel
- Angaben der Quelle, soweit vorhanden; fehlende Angaben als offen markieren.
- Rechte
- Lizenzname und Version, besondere Kennzeichnungen, erforderliche Quellenzeile und Prüfdatum.
- Fassungen
- Originaldatei und Zuordnung der Zuschnitte oder Exporte.
- Verwendung
- Veröffentlichter Beitrag oder Kanal, Datum und verwendete Fassung.
- Offene Fragen
- Unklare Herkunft oder weitere Rechte am abgebildeten Inhalt.
Vom veröffentlichten Beitrag sollte sich die verwendete Datei und von dort ihre Quelle finden lassen.
Eine Kopie der zum Prüfzeitpunkt sichtbaren Bedingungen kann intern hilfreich sein. Sie beweist für sich genommen nicht, dass diese Bedingungen für die Datei galten.
Interne Herkunft und sichtbare Quellenangabe unterscheiden
Ein interner Datensatz enthält mehr als eine Bildunterschrift.
Creative Commons nennt Urheber, Quelle und Lizenz als Bestandteile der Attribution; bei CC 4.0 ist ein angegebener Titel optional. Creative Commons empfiehlt, auch Titel und konkrete Quelle festzuhalten, soweit sie angegeben sind.
Die Unsplash-Lizenz sieht keine Pflicht zur Namensnennung vor; eine Namensnennung wird jedoch geschätzt. Eine interne Quellenangabe hilft trotzdem bei Rückfragen und späterer Verwendung.
Die Unsplash-Downloadhistorie zeigt Downloads angemeldeter Nutzerinnen und Nutzer, ist aber kein Register der tatsächlichen Veröffentlichungsorte.
Vergleich: Interne Quellenangabe vs. sichtbare Quellenangabe
- Zweck
- Interne Dokumentation für Nachvollziehbarkeit und Wiederverwendung
- Creative Commons (CC BY 4.0)
- Pflicht: Urheber, Quelle, Lizenz; Titel optional
- Unsplash-Lizenz
- Keine Pflicht zur Namensnennung; wird aber geschätzt
- Pexels-Lizenz
- Namensnennung empfohlen, nicht zwingend vorgeschrieben
- Adobe Stock
- Namensnennung je nach Lizenz variabel; Details im Nutzungsrecht
Lizenztypen und ihre Anforderungen an die Quellenangabe
- Creative Commons BY 4.0
- Pflicht: Urheber + Quelle + Lizenz
- Unsplash
- Keine Pflicht, aber erwünscht
- Pexels
- Empfohlen, nicht zwingend
- Wikimedia Commons
- Je nach Lizenz unterschiedlich; oft Attribution nötig
- Adobe Stock
- Abhängig von Lizenz; in der Regel Namensnennung erforderlich
Tatsächliche Nutzung ergänzen
Tragen Sie nach der Veröffentlichung den Ort und die eingesetzte Fassung ein. Ein für einen Entwurf vorgesehenes Bild bleibt bis dahin als unveröffentlicht markiert. Erscheint dasselbe Medium später auf einem zweiten Kanal, ergänzen Sie einen weiteren Nutzungseintrag unter derselben Medienkennung.
Bei der Übergabe an andere Personen sollten die interne Kennung und eine eventuell nötige sichtbare Quellenangabe mitgehen. Eine exportierte Datei allein zeigt weder ihre Lizenz noch ihre Verwendungsgeschichte.


