photos, nostalgia, retro, photography, woman, man, memories, photo album, photos, photos, memories, memories, memories, photo album, photo album, photo album, photo album, photo album
Foto von fotoblend auf Pixabay

Analyse & Organisation

Teil von Bild- und Medienbibliotheken

Eine Quelle für jedes verwendete Medium dokumentieren

Ein Quellenregister verbindet jedes verwendete Medium mit Dateiseite, Rechteangaben, Fassungen und tatsächlichen Veröffentlichungen.

Halten Sie für jedes verwendete Bild, Video und Audiostück die konkrete Fundstelle, die Rechteangaben und den tatsächlichen Veröffentlichungsort fest. „Stockbilder“ als Ordnername oder „Creative Commons“ als Lizenzangabe reicht zum Wiederfinden und Nachprüfen nicht aus.

Einen Datensatz pro Medium anlegen

Erfassen Sie die Herkunft, sobald Sie ein Medium auswählen. Eine interne Kennung verbindet Original, Zuschnitte und Exporte.

Feld / Eintrag

Medienkennung
Eindeutige Kennung für Original und Fassungen.
Quelle
Konkrete Dateiseite oder Asset-ID statt der Bibliotheksstartseite.
Urheber und Titel
Angaben der Quelle, soweit vorhanden; fehlende Angaben als offen markieren.
Rechte
Lizenzname und Version, besondere Kennzeichnungen, erforderliche Quellenzeile und Prüfdatum.
Fassungen
Originaldatei und Zuordnung der Zuschnitte oder Exporte.
Verwendung
Veröffentlichter Beitrag oder Kanal, Datum und verwendete Fassung.
Offene Fragen
Unklare Herkunft oder weitere Rechte am abgebildeten Inhalt.

Vom veröffentlichten Beitrag sollte sich die verwendete Datei und von dort ihre Quelle finden lassen.

Eine Kopie der zum Prüfzeitpunkt sichtbaren Bedingungen kann intern hilfreich sein. Sie beweist für sich genommen nicht, dass diese Bedingungen für die Datei galten.

Interne Herkunft und sichtbare Quellenangabe unterscheiden

Ein interner Datensatz enthält mehr als eine Bildunterschrift.

Creative Commons nennt Urheber, Quelle und Lizenz als Bestandteile der Attribution; bei CC 4.0 ist ein angegebener Titel optional. Creative Commons empfiehlt, auch Titel und konkrete Quelle festzuhalten, soweit sie angegeben sind.

Die Unsplash-Lizenz sieht keine Pflicht zur Namensnennung vor; eine Namensnennung wird jedoch geschätzt. Eine interne Quellenangabe hilft trotzdem bei Rückfragen und späterer Verwendung.

Die Unsplash-Downloadhistorie zeigt Downloads angemeldeter Nutzerinnen und Nutzer, ist aber kein Register der tatsächlichen Veröffentlichungsorte.

Vergleich: Interne Quellenangabe vs. sichtbare Quellenangabe

Zweck
Interne Dokumentation für Nachvollziehbarkeit und Wiederverwendung
Creative Commons (CC BY 4.0)
Pflicht: Urheber, Quelle, Lizenz; Titel optional
Unsplash-Lizenz
Keine Pflicht zur Namensnennung; wird aber geschätzt
Pexels-Lizenz
Namensnennung empfohlen, nicht zwingend vorgeschrieben
Adobe Stock
Namensnennung je nach Lizenz variabel; Details im Nutzungsrecht

Lizenztypen und ihre Anforderungen an die Quellenangabe

Creative Commons BY 4.0
Pflicht: Urheber + Quelle + Lizenz
Unsplash
Keine Pflicht, aber erwünscht
Pexels
Empfohlen, nicht zwingend
Wikimedia Commons
Je nach Lizenz unterschiedlich; oft Attribution nötig
Adobe Stock
Abhängig von Lizenz; in der Regel Namensnennung erforderlich

Tatsächliche Nutzung ergänzen

Tragen Sie nach der Veröffentlichung den Ort und die eingesetzte Fassung ein. Ein für einen Entwurf vorgesehenes Bild bleibt bis dahin als unveröffentlicht markiert. Erscheint dasselbe Medium später auf einem zweiten Kanal, ergänzen Sie einen weiteren Nutzungseintrag unter derselben Medienkennung.

Bei der Übergabe an andere Personen sollten die interne Kennung und eine eventuell nötige sichtbare Quellenangabe mitgehen. Eine exportierte Datei allein zeigt weder ihre Lizenz noch ihre Verwendungsgeschichte.

Mehr aus Analyse & Organisation

Analyse & Organisation

Bildsuche nach konkretem Inhalt statt nach Stimmung betreiben

Vom Text zur Bildsuche: Motiv und Handlung beschreiben, Treffer nach Aussage und Zuschnitt prüfen und die gewählte Datei kontrollieren.