
Analyse & Organisation
Teil von Creator-Content organisieren
Dateien und Entwürfe auffindbar ablegen
Ordnen und benennen Sie Rohmaterial, Entwürfe und Ausgaben so, dass eine andere Person die richtige Datei ohne Rückfrage findet.
Legen Sie die Dateien eines Beitrags an einem vereinbarten Ort ab und benennen Sie sie nach Inhalt und Zweck. Prüfen Sie anschließend, ob eine beteiligte Person den aktuellen Entwurf und das benötigte Rohmaterial ohne Rückfrage findet.
Die Ablage nach dem späteren Suchfall bauen
Überlegen Sie, was Sie wiederfinden müssen: etwa die Aufnahme für einen bestimmten Beitrag oder die Grafik, die noch korrigiert werden soll. Ein Projektordner pro Beitrag oder Serie und eine kurze Beitragskennung in den Dateinamen können dabei helfen.
Beispielordner / Inhalt
01_Rohmaterial- Unbearbeitete Bild-, Ton- und Grafikdateien.
02_Entwuerfe- Skripte, bearbeitbare Projektdateien und Prüffassungen.
03_Ausgaben- Fertige Dateien für den vorgesehenen Kanal.
Die Struktur ist ein Beispiel. Für reine Textbeiträge können weniger Ordner genügen. Bei vielen Aufnahmen kann eine zusätzliche Gliederung nach Aufnahmetag helfen. Verwenden Sie nur Unterordner, die eine tatsächliche Suche erleichtern.
Dateinamen nach Inhalt und Zweck wählen
radpflege-03_grafik-pruefung.png nennt Beitrag und Arbeitsstand. Verwenden Sie freigegeben erst für eine Datei, für die diese Entscheidung tatsächlich gilt. Namen wie final-neu und wirklich-final klären dagegen nicht, welche Fassung verwendet werden soll.
Wählen Sie eine gleichbleibende Reihenfolge, etwa Kennung, Inhalt und Stand. Ergänzen Sie bei Bedarf Aufnahmedatum oder Zielformat. Wenn ein fremder Originaldateiname für den Abgleich mit einer Kamerakarte oder Übergabe wichtig ist, halten Sie die Zuordnung fest, bevor Sie die Datei umbenennen.
Kopien und Verweise auseinanderhalten
Wenn dieselbe Datei an mehreren Stellen auffindbar sein soll, kann in Google Drive ein Kurzbefehl auf das Original verweisen. Prüfen Sie vor der Weitergabe, wer auf die Originaldatei zugreifen darf.
Eine eigenständige Kopie kann für einen bewusst getrennten Arbeitsstand sinnvoll sein. Kennzeichnen Sie ihren Zweck. Sonst entstehen zwei bearbeitbare Dateien, ohne dass erkennbar ist, welche gilt. Die Nachverfolgung von Änderungen innerhalb einer Datei gehört zur Versionsführung.
Kopie vs. Verweis in Google Drive
- Verwendung von Verweisen
- Erlaubt Zugriff auf ein einziges Original, vermeidet Doppelarbeit
- Erstellung eigener Kopien
- Nur bei bewusst getrenntem Arbeitsstand sinnvoll; muss klar gekennzeichnet sein
Mit einer Suchprobe abschließen
Bitten Sie eine beteiligte Person, anhand der Beitragskennung die Ausgangsdatei, den aktuellen Entwurf und die vorgesehene Ausgabedatei zu finden. Nennen Sie den Zweck, aber nicht den genauen Pfad. Ändern Sie Namen oder Ablageort dort, wo die Suche unklar wird.
In Google Drive können Sie nach Dateien suchen. Prüfen Sie trotzdem den Inhalt und Arbeitsstand des Treffers. Das jüngste Änderungsdatum kennzeichnet keine redaktionelle Freigabe.


