
Analyse & Organisation
Teil von Creator-Analysewerkzeuge: YouTube, Buffer und Sprout Social
Analysezugriff ohne unnötige Kontorechte vergeben
So vergeben Sie Zugriff auf Creator-Analysen: Berichte, Plattformrollen und App-Berechtigungen getrennt prüfen und später entziehen.
Bei YouTube und LinkedIn sind Plattformrollen und App-Freigaben getrennte Zugriffe. Für reine Analyse sind die YouTube-Rolle Betrachter und die LinkedIn-Rolle Analyst die engsten passenden Rollen. Legen Sie zuerst fest, welche Berichte die Person benötigt, und richten Sie die Freigabe danach aus.
Für eine einmalige Frage kann ein Export oder ein freigegebener Bericht genügen. Für regelmäßige Auswertungen prüfen Sie zusätzlich, welche Rechte eine verbundene App oder ein Analysewerkzeug anfordert.
Aufgabe und Zugriff festlegen
Halten Sie fest, welche Person welche Konten und Berichte benötigt und ob sie Daten nur ansehen oder auch exportieren soll. Klären Sie, ob Umsatzdaten, Entwürfe oder Kontoeinstellungen für die Aufgabe sichtbar sein müssen.
| Aufgabe | Zuerst zu prüfender Weg |
|---|---|
| Einmalige Auswertung | Geprüfter Export oder freigegebener Bericht |
| Wiederkehrende YouTube-Analyse | Kanalrolle Betrachter, ohne Umsatzdaten Betrachter (eingeschränkt); App-Zugriff getrennt prüfen |
| LinkedIn-Page-Berichte | Page-Rolle Analyst, beschränkt auf den Analytics-Tab |
| Page-Analysen exportieren | LinkedIn-Rolle Curator, die Page-Analysen ansehen und exportieren darf |
| Berichte mehrerer Konten | Werkzeugrolle mit den benötigten Konten |
| YouTube-Kanal mit Buffer verbinden | Anmeldung mit dem Google-Konto, das Kanalinhaber ist; eine Brand-Account-Managerrolle genügt nicht |
| Neues Konto verbinden | Zuständige kontoverantwortliche Person prüft die angeforderten App-Rechte |
Ein Export genügt möglicherweise für eine einmalige Frage, zeigt aber nur den gewählten Datenstand. Für spätere Fragen muss er gegebenenfalls erneuert werden.
YouTube- und LinkedIn-Rollen für reine Analyse
In YouTube Studio darf die Rolle Betrachter alle Kanalinformationen sehen, aber nicht bearbeiten, und YouTube Analytics-Gruppen erstellen und bearbeiten. Sie sieht auch Umsatzdaten. Betrachter (eingeschränkt) hat dieselben Rechte, darf aber nicht auf Umsatzdaten zugreifen.
Für eine Metricool-Verbindung per API sind Hauptinhaber (Primary owner) oder Inhaber (Owner) nötig; Manager, Editor und ähnliche YouTube-Studio-Rollen können die Verbindung nicht abschließen. Das beschreibt die Verbindungsvoraussetzung, nicht eine erforderliche Berechtigung für reine Analyse.
Buffer kann Analytics für YouTube Shorts bereitstellen. Verbunden wird der Kanal mit dem Google-Konto des Kanalinhabers; eine Brand-Account-Managerrolle reicht dafür nicht. Lassen Sie die kontoverantwortliche Person die Verbindung herstellen, statt der Analyseperson allein dafür Inhaberrechte zu geben.
Bei LinkedIn sieht die Rolle Analyst die internen Daten der Page, beschränkt auf den Analytics-Tab, und darf die Mitbewerberliste bearbeiten; posten darf sie nicht. Curator darf zusätzlich Inhalte an Beschäftigte verbreiten und Page-Analysen exportieren. Content Admin erstellt und verwaltet Page-Inhalte. Ein Administrator kann posten, die Page bearbeiten und weitere Admins hinzufügen. Vergeben Sie für Berichte deshalb Analyst.
YouTube- und LinkedIn-Rollen für reine Analyse im Überblick
- YouTube: Betrachter
- Alle Kanalinformationen, YouTube Analytics, Umsatzdaten
- YouTube: Betrachter (eingeschränkt)
- Alle Kanalinformationen, YouTube Analytics, keine Umsatzdaten
- LinkedIn: Analyst
- Nur Analytics-Tab, Mitbewerberliste bearbeiten, keine Posts
- LinkedIn: Curator
- Analytics-Tab, Inhalte teilen, Berichte exportieren
App-Berechtigungen getrennt prüfen
Apps von anderen Entwicklern können Zugriff auf einen Teil der Google-Kontodaten erhalten. Prüfen Sie vor der Bestätigung den Freigabedialog und vergleichen Sie die angeforderten Rechte mit der Analyseaufgabe; die App-Freigabe ist getrennt von der YouTube-Kanalrolle zu beurteilen.
Für YouTube-Berichte gibt es eigene Lese-Scopes: yt-analytics.readonly erlaubt das Ansehen der YouTube Analytics-Berichte, yt-analytics-monetary.readonly das Ansehen der Umsatzberichte. Fordert ein reines Analysewerkzeug darüber hinaus weitere Rechte an, klären Sie vor der Bestätigung, wofür es sie braucht. Halten Sie die verbundene App und die erteilten Rechte fest.
Google-API-Berechtigungen für YouTube-Analytics
- yt-analytics.readonly
- Lesezugriff auf YouTube Analytics-Berichte
- yt-analytics-monetary.readonly
- Lesezugriff auf Umsatzberichte
Zugriff prüfen und wieder entziehen
Halten Sie Person, Zweck, betroffene Konten, Rolle und einen Prüftermin fest. Testen Sie mit dem vorgesehenen Zugang, ob die benötigten Daten sichtbar sind und ob unerwünschte Änderungen oder Einblicke in vertrauliche Werte möglich sind. Passen Sie die Rechte bei Bedarf an.
Bei migrierten YouTube-Kanälen verwalten Sie Zugriffe in YouTube Studio → Einstellungen → Berechtigungen. Bei Kanälen, die noch mit einem Brand Account verknüpft sind, kann „Administratoren hinzufügen oder entfernen“ zu myaccount.google.com/brandaccounts führen.
Wenn die Aufgabe endet, prüfen Sie Kanalrolle, LinkedIn-Page-Rolle und App-Freigabe getrennt. App-Freigaben für Google entziehen Sie im Google-Konto auf der Seite mit den Drittanbieterverbindungen: Unter „Zugriff auf Ihr Google-Konto“ wählen Sie die App aus und prüfen oder entfernen ihre Zugriffsrechte. Die LinkedIn-Rolle ändern oder entfernen Sie in der Admin-Verwaltung der Page.



