Kennzahlen mit Plattformdaten vergleichen: Für einen Abgleich müssen Konto, Beitrag und Zeitraum identisch sein.; Buffer-Views und -Likes lassen sich direkt mit YouTube-Analytics vergleichen.; Prüfen Sie den Datenstand und die API-Zeitzone für genaue Übereinstimmung.
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Verfügbare Kennzahlen direkt mit Plattformdaten vergleichen

So gleichen Sie Kennzahlen aus Drittanbieterberichten mit Plattformdaten ab: Zeitraum, Definition, Bezug und Datenstand prüfen.

Ein direkter Abgleich braucht dieselbe Kennzahl, dasselbe Konto und denselben Zeitraum. Für YouTube lassen sich etwa Buffer-Views den Views und Buffer-Likes den Likes in YouTube-Analytics-Berichten gegenüberstellen. Erst danach lässt sich eine Abweichung einordnen.

Einen Vergleich vorbereiten

Wählen Sie einen veröffentlichten Beitrag und einen abgeschlossenen Zeitraum. Notieren Sie Konto, Beitragskennung, Format, Anfang und Ende des Zeitraums, Zeitzone sowie den Abrufzeitpunkt beider Berichte. Prüfen Sie bei Bedarf zusätzlich einen Kanalgesamtwert, um eine Abweichung einem einzelnen Beitrag oder der gesamten Ansicht zuzuordnen.

PrüffeldPlattformberichtDrittanbieterbericht
AuswahlKonto und BeitragDasselbe Konto und derselbe Beitrag
ZeitraumAnfang, Ende, ZeitzoneAnfang, Ende, Zeitzone
KennzahlDefinition und EinheitDefinition und Einheit
ZeitbezugEreignisse im Zeitraum oder bisherige BeitragsleistungEreignisse im Zeitraum oder bisherige Beitragsleistung
DatenstandAbrufzeitpunktAbruf- und Aktualisierungsstand

Buffer führt für YouTube Views, Likes, Shares und Follower auf. In YouTube-Analytics-Berichten sind Views und Likes als Messwerte benannt; sie sind die direkten Feldpaare für den Abgleich. Ein Gerätebericht kann außerdem estimatedMinutesWatched ausweisen – eine andere Messgröße als Views.

Rufen Sie für dasselbe YouTube-Video Buffer-Views und -Likes sowie die entsprechenden Werte aus der YouTube Analytics API ab. Legen Sie die Werte für denselben Zeitraum nebeneinander. Gleiche Feldnamen reichen allein nicht aus: Die Dimensionen eines API-Berichts bestimmen, wie die Messwerte gruppiert und berechnet werden.

Wichtige Messgrößen in YouTube Analytics und Buffer

YouTube Views
Direkter Vergleich mit Buffer-Views möglich
YouTube Likes
Direkter Vergleich mit Buffer-Likes möglich
Estimated Minutes Watched
Andere Messgröße – nicht direkt vergleichbar mit Views
Follower
In Buffer verfügbar; mit YouTube-Analytics abrufbar

Den Zeitbezug der Berechnung prüfen

Buffer sammelt Insights-Daten in täglichen Stapeln; nach dem Verbinden können sie bis zu 24 Stunden brauchen, bis sie erscheinen. Beim Verbinden füllt Buffer historische Daten so weit nach, wie es die API der jeweiligen Plattform zulässt. Wie weit das zurückreicht, hängt von der Plattform ab.

Für YouTube nennt Buffer für den historischen Rücklauf ungefähr 24 Monate; dafür ist die Analytics-Berechtigung erforderlich. Stimmen ältere Zeiträume nicht überein, prüfen Sie daher den Beginn des verfügbaren Rücklaufs und die erteilte Berechtigung.

Gleichen Sie in der YouTube Analytics API startDate und endDate mit dem Berichtszeitraum ab. Prüfen Sie auch die Dimensionen und Filter: Die API kann etwa nach Datum oder Land gruppieren und auf ein bestimmtes Video oder eine Gruppe von Videos filtern.

Klären Sie anhand der Berichtsdefinition, ob ein Wert Ereignisse im Zeitraum oder kumulierte Beitragswerte abbildet. Prüfen Sie außerdem, ob bezahlte und organische Ergebnisse sowie die benötigten Formate enthalten sind. Addieren Sie Werte mit unterschiedlichen Grundlagen nicht zu einer gemeinsamen Kennzahl.

Eine Abweichung eingrenzen

Kontrollieren Sie zuerst Konto, Beitrag, Datum, Zeitzone, Filter und Format. Prüfen Sie anschließend, ob beide Berichte dieselbe Kennzahl und Gruppierung verwenden und wann ihre Daten zuletzt aktualisiert wurden.

Die Antwort der YouTube Analytics API reicht nur bis zum letzten Tag, für den zum Abfragezeitpunkt alle angeforderten Messwerte verfügbar sind. Eine Differenz am Ende des Zeitraums kann deshalb auf unterschiedliche Datenstände zurückgehen.

Fehlt ein älterer Beitrag, prüfen Sie den verfügbaren historischen Rücklauf. Weicht nur eine gefilterte Untergruppe ab, kontrollieren Sie die dafür gewählten Dimensionen und Filter. Halten Sie fest, ob die Werte vergleichbar sind, auf unterschiedlichen Definitionen beruhen, Daten fehlen oder die Ursache offenbleibt.

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